Kilometerlanger Stau nach LKW-Unfall auf der A9 - Schnelleinsatzgruppen im Betreuungseinsatz

Donnerstag, 01. April 2010 um 15:00 Uhr

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Aus noch ungeklärten Gründen war der mit Tierabfällen beladene Laster um kurz vor 18 Uhr auf der Autobahn ins Schlingern geraten und umgekippt. Die Ladung ergoss sich über die gesamte Fahrbahn. Die Bergung des LKW und die Reinigung der Fahrbahn waren sehr problematisch, so dass die A9 in Richtung Berlin vollständig gesperrt werden musste.

Gegen 22.30 Uhr wurde der Einsatzleiter Rettungsdienst von der Rettungsleitstelle darüber informiert dass auf Grund dieses Unfalls der Stau auf der A9 bereits auf 16 Km angestiegen sei. Die Polizei forderte Schnelleinsatz Gruppen zur Betreuung an, um die teilweise schon über fünf Stunden im Stau stehenden Verkehrsteilnehmer mit Heißgetränken zu versorgen.

Der Einsatzleiter Rettungsdienst, Manfred Huppmann, ließ daraufhin die SEG Waischenfeld und die SEG Pegnitz alarmieren und orderte diese zum Bereitstellungsraum nach Trockau ans Feuerwehrgerätehaus. 
In einer Fahrzeughalle des Gerätehauses Trockau, die freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurde,  wurden ca. 380 Liter Heißgetränke zubereitet.

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Die Helfer wurden auf mehrere  Stationen entlang der Autobahn aufgeteilt und versorgten die im Stau  stehenden Verkehrsteilnehmer. Diese nahmen die Heißgetränke gerne an.
Im Pendelverkehr wurde zwischen dem Feuerwehrhaus Trockau und den einzelnen Stationen für Nachschub gesorgt. Der Einsatz endete für die insgesamt 37 Helfer von Malteser und Rotem Kreuz um 4.30 Uhr.

Text/Bild: MHD Waischenfeld, Matthias Hartmann



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