Integrierte Leitstelle Bayreuth/Kulmbach

Katastrophenschutz

Was ist eine Katastrophe?


Eine Katastrophe ist ein Geschehen, bei dem Leben oder Gesundheit einer Vielzahl von Menschen oder die nat√ľrlichen Lebensgrundlagen oder bedeutende Sachwerte in ungew√∂hnlichem Ausma√ü gef√§hrdet oder gesch√§digt werden und die Gefahr nur abgewehrt oder die St√∂rung nur unterbunden und beseitigt werden kann, wenn unter Leitung der Katastrophenschutzbeh√∂rde die im Katastrophenschutz mitwirkenden Beh√∂rden, Dienststellen, Organisationen und die eingesetzten Kr√§fte zusammenwirken. (Art 1 Abs.2 BayKSG)


Rechtsgrundlagen


Artikel 35 Grundgesetz (GG)

Nach Artikel 35 GG k√∂nnen die L√§nder u. a. bei Naturkatastrophen und besonders schweren Ungl√ľcksf√§llen zus√§tzlich Polizeikr√§fte anderer L√§nder, Kr√§fte und Einrichtungen anderer Verwaltungen, wie z. B. das THW, die Bundespolizei oder die Streitkr√§fte zur Hilfe anfordern.

Bei land√ľbergreifenden Ungl√ľcksf√§llen hat zudem die Bundesregierung, soweit es zur wirksamen Bek√§mpfung erforderlich ist, zus√§tzliche Handlungsoptionen. (Quelle: bmi.bund.de)


Bundesländer

Die gesetzlichen Grundlagen der Länder zur Bewältigung von größeren Schadensereignissen sind in der Regel in mehreren landesgesetzlichen Regelungen zu finden.

Wichtige Regelungen enthalten die Brandschutz- und Feuerwehrgesetze, in denen den Gemeinden die Pflichtaufgabe zugewiesen wird, drohende Brand- und Explosionsgefahren zu beseitigen, Br√§nde zu bek√§mpfen sowie ausreichende technische Hilfe bei sonstigen Ungl√ľcksf√§llen oder Notst√§nden zu leisten. Daneben sind die Belange der polizeilichen Gefahrenabwehr in den Polizeigesetzen der L√§nder geregelt. (Quelle: Bmi.bund.de)


Katastrophenschutz in Bayern

Aufgaben der Katastrophenschutzbehörden


Einsatzkräfte des Katastrophenschutzes


Einsatzleitung und F√ľhrung im Katastrophenschutz


Katastrophenhilfspflicht


Sirenenprobealarm 2010 - Katastrophenschutz



Ergänzender Katastrophenschutz des Bundes

10 Aufgabenbereiche im ergänzenden KatS

  1. Sanitätsdienst
  2. ABC-Dienst
  3. Brandschutzdienst
  4. Betreungsdienst (mit PSNV)
  5. THW
  6. Bergungsdienst
  7. Instandsetzungsdienst
  8. Veterinärdienst
  9. Fernmeldedienst
  10. Versorgungsdienst
  11. Einheiten und Einrichtungen der F√ľhrung

THW

Das Technische Hilfswerk (THW) steht als eine der tragenden S√§ulen des Bev√∂lkerungsschutzes in Deutschland der Bev√∂lkerung bei Katastrophen und Ungl√ľcken zur Seite.

Werden durch Erdbeben oder Unwetter großflächig Schäden verursacht, bedroht Hochwasser Städte und Gemeinden oder fällt die Stromversorgung länger aus, dann leisten die ehrenamtlichen THW-Einsatzkräfte bundesweit schnell und effizient technische Hilfe. 

Seit dem Jahr 1950 erf√ľllt die Bundesanstalt den Auftrag des Bundesministeriums des Innern sowohl im Inland als auch im Ausland. Gesetzlich sind drei Einsatzbereiche als Aufgaben des THW definiert:¬†

  • technische Hilfe nach dem Gesetz √ľber den Zivilschutz und die Katastrophenhilfe des Bundes,
  • technische Hilfe im Auftrag der Bundesregierung im Ausland,
  • technische Hilfe bei der Bek√§mpfung von Katastrophen, √∂ffentlichen Notst√§nden und Ungl√ľcksf√§llen gr√∂√üeren Ausma√ües auf Anforderung der f√ľr die Gefahrenabwehr zust√§ndigen Stellen, insbesondere im Bergungs- und Instandsetzungsdienst.

Das THW ist die zu 99 Prozent ehrenamtlich getragene Bev√∂lkerungsschutzorganisation des Bundes und somit als Beh√∂rde in ihrer Struktur weltweit einmalig. Mehr als 80.000 Helferinnen und Helfer, unter ihnen zahlreiche Techniker, Ingenieure, Logistiker und Spezialisten aller Arten, disloziert in 668 THW-Ortsverb√§nden engagieren sich in ihrer Freizeit zum Schutz der B√ľrgerinnen und B√ľrger. Mit seinen interessanten und vielseitigen Aufgaben sowie umfangreichen Aus- und Fortbildungsprogrammen an eigenen Ausbildungsst√§tten bietet das THW ideale Vorraussetzungen f√ľr ein Engagement zum Wohle der Allgemeinheit. Eine ebenso vielf√§ltige wie hoch spezialisierte technische Ausstattung und eine fundierte Ausbildung seiner Helferinnen und Helfer machen das THW zu einer modernen Einsatzorganisation. Rund 15.000 Jugendliche engagieren sich im THW. Etwa 8.000 THW-Angeh√∂rige sind M√§dchen und Frauen.¬†

Seit 2006 ist Albrecht Broemme Präsident der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk. Herr Broemme war zuvor Leiter der Berliner Feuerwehr.

(
Quelle: Bundesministerium des Innern)

Katastrophenschutz



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