Kleinwagen stürzt in Fluss und versinkt

Drei Insassen können sich rechtzeitig retten
Dienstag, 10. Januar 2012 um 00:00 Uhr
Glück im Unglück hatten drei Insassen eines Kleinwagens am Montagabend gegen 22.00 Uhr in Bayreuth. Das Fahrzeug war zwischen den Stadtteilen St. Johannis und Laineck unterwegs, als es im Bereich einer Brücke aus bislang ungeklärter Ursache von der Straße abkam und in den Roten Main stürzte. Die drei Insassen konnten sich noch rechtzeitig in Sicherheit bringen, bevor das Fahrzeug in den Fluten versank.

Die Integrierte Leitstelle Bayreuth schickte nach Eingang des Notrufes sofort zwei Rettungstransportwagen einen Notarzt, sowie den Rüstzug der Ständigen Wache der Feuerwehr Bayreuth und die Freiwillige Feuerwehr Laineck an die Einsatzstelle. Noch vor dem Eintreffen der Rettungskräfte konnten sich die drei Insassen des Kleinwagens in Sicherheit bringen. Vorbeifahrende Autofahrer kümmerten sich zunächst um die Unfallopfer. Die Strömung im Bereich der Mündung von Warmer Steinach und Rotem Main war derart stark, dass das Fahrzeug von den Fluten rund 50 Meter mitgerissen wurde und auf dem Dach zum liegen kam.

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Der Rettungsdienst brachte die Personen vorsorglich ins Bayreuther Klinikum. Aufgrund des hohen Wasserstandes ragte vom Unfallwagen nur noch ein kleiner Teil eines Vorderreifens heraus. Zur Unterstützung der eingesetzten Kräfte wurde die Schnelleinsatzgruppe Wasserrettung der Wasserwacht Bayreuth alarmiert. Ein Rettungstaucher versuchte zunächst ein Bergeseil an dem versunkenen Fahrzeug anzubringen. Dieser Versuch musste jedoch kurze Zeit später wegen der starken Strömung abgebrochen werden. Mit vereinten Kräften gelang es den insgesamt 24 Feuerwehrleuten unter der Leitung von Stadtbrandrat Ralph Herrmann und den 10 Einsatzkräften der Wasserwacht gemeinsam ein Schlauchboot so über dem Wrack zu platzieren, dass das Bergeseil angebracht werden konnte. Ein Traktor zog den total demolierten Kleinwagen zusammen mit der Feuerwehr zunächst ans Ufer und anschließend weiter über ein angrenzendes Feld zurück zur Straße. Ein Rettungstransportwagen stand während der Bergungsarbeiten sicherheitshalber bereit, Beamte der Polizeiinspektion Bayreuth-Stadt nahmen die Ermittlungen zur Unfallursache auf. Der Einsatz dauerte mehr als zwei Stunden.

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