Wohnmobil durchbricht die Mittelschutzplanke
Pressemitteilung des THW Ortsverbandes Bayreuth
Sonntag, 01. Januar 2012 um 00:00 Uhr
A9 / Spänfleck. Drei verletzte Personen und Schaden im sechsstelligen Bereich ist die Bilanz eines schweren Unfalles vom frühen Mittwochmorgen (28.12.2011) auf der Autobahn A9
am „Spänflecker Berg“.
Ein 43-Jähriger aus Baden-Württemberg fuhr mit seinem 16-jährigen Sohn auf der A9 in Richtung Nürnberg. Hinter ihm war ein 19-Jähriger aus dem Landkreis Bayreuth unterwegs, der mit seinem BMW, aus zunächst unbekannten Gründen, auf das Wohnmobil auffuhr. Der Anstoß war derart heftig, dass der Fahrer des Wohnmobils die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Das Fahrzeug drehte sich um 180 Grad nach links, krachte in die Mittelschutzplanke, walzte diese auf einer Länge von etwa 100 Meter nieder und durchbrach sie schließlich. Auf der Fahrbahn in Richtung Berlin blieb der 43-Jährige mit seinem total beschädigten Gefährt liegen. In die durchbrochene Mittelschutzplanke krachte letztendlich noch ein 62-Jähriger aus Stuttgart, der mit seinem Mercedes in Richtung Berlin unterwegs war. Der Mercedesfahrer hatte Glück im Unglück und blieb unverletzt. Die beiden Insassen des Wohnmobils und der 19-Jährige erlitten leichte bis mittelschwere Verletzungen. Die Ursache für den Unfall war bei einer Überprüfung des BMW-Fahrers rasch gefunden. Ein Alkotest verlief bei ihm positiv und ergab 1,1 Promille. Der Fahranfänger musste schließlich eine Blutentnahme über sich ergehen lassen und die Sicherstellung des Führerscheines hinnehmen. Der Gesamtschaden beträgt nach ersten Schätzungen rund 150.000 Euro. Das THW Bayreuth sicherte die Einsatzstelle ab und leuchtete großflächig aus. Desweiteren wurde die Autobahnmeisterei bei der Reinigung der Fahrbahn unterstützt. Da die Autobahn teilweise in beide Richtungen komplett gesperrt werden musste, bildete sich in beiden Richtungen ein Stau. Während der Stau in Richtung Nürnberg durch ein Fahrzeug des THW Bayreuth abgesichert wurde, übernahmen die Kameraden des THW Pegnitz die Absicherung des Staus in Richtung Bayreuth. Die Feuerwehren aus Trockau und Pegnitz waren ebenfalls vor Ort und übernahmen das Auffangen der ausgelaufenen Betriebsstoffe.




Bericht: PP Oberfranken / Christian Hummer, THW OV Bayreuth Bilder: Christian Hummer, THW OV Bayreuth
Ein 43-Jähriger aus Baden-Württemberg fuhr mit seinem 16-jährigen Sohn auf der A9 in Richtung Nürnberg. Hinter ihm war ein 19-Jähriger aus dem Landkreis Bayreuth unterwegs, der mit seinem BMW, aus zunächst unbekannten Gründen, auf das Wohnmobil auffuhr. Der Anstoß war derart heftig, dass der Fahrer des Wohnmobils die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Das Fahrzeug drehte sich um 180 Grad nach links, krachte in die Mittelschutzplanke, walzte diese auf einer Länge von etwa 100 Meter nieder und durchbrach sie schließlich. Auf der Fahrbahn in Richtung Berlin blieb der 43-Jährige mit seinem total beschädigten Gefährt liegen. In die durchbrochene Mittelschutzplanke krachte letztendlich noch ein 62-Jähriger aus Stuttgart, der mit seinem Mercedes in Richtung Berlin unterwegs war. Der Mercedesfahrer hatte Glück im Unglück und blieb unverletzt. Die beiden Insassen des Wohnmobils und der 19-Jährige erlitten leichte bis mittelschwere Verletzungen. Die Ursache für den Unfall war bei einer Überprüfung des BMW-Fahrers rasch gefunden. Ein Alkotest verlief bei ihm positiv und ergab 1,1 Promille. Der Fahranfänger musste schließlich eine Blutentnahme über sich ergehen lassen und die Sicherstellung des Führerscheines hinnehmen. Der Gesamtschaden beträgt nach ersten Schätzungen rund 150.000 Euro. Das THW Bayreuth sicherte die Einsatzstelle ab und leuchtete großflächig aus. Desweiteren wurde die Autobahnmeisterei bei der Reinigung der Fahrbahn unterstützt. Da die Autobahn teilweise in beide Richtungen komplett gesperrt werden musste, bildete sich in beiden Richtungen ein Stau. Während der Stau in Richtung Nürnberg durch ein Fahrzeug des THW Bayreuth abgesichert wurde, übernahmen die Kameraden des THW Pegnitz die Absicherung des Staus in Richtung Bayreuth. Die Feuerwehren aus Trockau und Pegnitz waren ebenfalls vor Ort und übernahmen das Auffangen der ausgelaufenen Betriebsstoffe.
Bericht: PP Oberfranken / Christian Hummer, THW OV Bayreuth Bilder: Christian Hummer, THW OV Bayreuth














