Erfolgreiche Rettungshundeprüfung der Bergwacht

Pressemitteilung der Bergwachtregion Fichtelgebirge
Freitag, 23. Dezember 2011 um 12:00 Uhr

BAYREUTH. Am vergangenen Wochenende führten sechs Hundeführerinnen und Hundeführer der Bergwacht Fichtelgebirge ihre vierbeinigen Kameraden der Rettungshundeprüfung vor.

Am frühen Samstagmorgen trafen sich die Teams auf dem Gelände der ehemaligen Markgrafenkaserne im Bayreuther Industriegebiet. Bei durchaus widrigen Wetterverhältnissen stellten sich die Hundeführerinnen  und Hundeführer der Rettungshundeprüfung. Starker Wind, Schnee und Schneeregen machte die gestellten Aufgaben nicht einfacher. Aber im Einsatzfall kann man sich das Wetter auch nicht aussuchen und die Hunde müssen unter allen Bedingungen in den Einsatz gehen können. Flächensuche, Trümmersuche, Wegesuche und Unterordnung lauteten die praktischen Prüfungsteile. So mussten die Hundführer mit ihren Hunden das Gelände systematisch nach vermissten Personen absuchen und dabei die unterschiedlichen Geländestrukturen berücksichtigen. Dabei spielt auch die Taktik des planmäßigen Vorgehens eine große Rolle. Die Hunde mussten sowohl große Flächen, als auch einsturzgefährdete Gebäude und große verwinkelte Kelleranlagen bei absoluter Dunkelheit absuchen. 

Nach knapp neun Stunden konnten die Prüfer der Bergwacht Fichtelgebirge positive Ergebnisse verkünden: Alle sechs vorgestellten Hunde konnten mit dem Prädikat Rettungshund der Bergwacht Bayern den Heimweg antreten. Dabei erhielten vier Hunde die Einsatzstufe „C“ (erfahren, voll einsatzfähig) und zwei Hunde die Stufe „B“ (Grundausbildung Rettungshund).

Die Staffel besteht aus derzeit neun Hunden und zwei „Anwärtern“. Die Welpen Lenjo und Maliki schauten bei der Prüfung interessiert ihren großen Kameraden zu. Sie sollen in circa zwei bis drei Jahren in deren Pfotenstapfen steigen und auch „große“ Rettungshunde werden. Die Staffel kann rund um die Uhr für Rettungs- und Sucheinsätze über die Integrierte Leitstelle Bayreuth (Tel. 112) angefordert werden. Die Arbeit der Rettungshundeführer der Bergwacht ist ehrenamtlich und grundsätzlich kostenfrei. 






Text und Bilder: Bergwacht, Stefan Walter




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