„Herzinfarkt“ - Es zählt jede Minute

Freitag, 04. November 2011 um 00:00 Uhr
Schmerzen und ein Engegefühl im Brustkorb, Übelkeit und Erbrechen sind nur einige der Alarmzeichen für einen Herzinfarkt. Es zählt jede Minute!! Oft wird der Rettungsdienst zu spät verständigt und die Therapie beginnt zu spät. Wenn die Herzmuskelzellen aufgrund einer Verstopfung eines Herzkranzgefäßes nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden, sterben sie ab. Dies beginnt bereits nach 20 Minuten. Und die sind vom Infarkt bis zum Verständigen des Notarztes und dann zum Eintreffen in einem Krankenhaus, in dem das verstopfte Gefäß in einem Herzkatheterlabor wieder eröffnet werden kann, schnell vorbei. In Zusammenarbeit mit den Notärzten der Region und den Rettungsdiensten von BRK Forchheim, ASB Gräfenberg und Malteser Waischenfeld setzt die Klinik Fränkische Schweiz als einzige in Oberfranken das Lifenet Funksystem ein. Das Lifenet-Telemetriemodul ergänzt das auf dem Rettungswagen befindliche EkG Gerät. Die Funkübertragung zwischen RTW und Krankenhaus erfolgt über das Mobilfunknetz. Wenn Rettungsdienste im Einsatz ein 12-Kanal-EKG schreiben, können sie dieses schon vor dem Transport an die Klinik übermitteln – durch einen einfachen Knopfdruck. Diese frühe Patienteninformation erlaubt dem Klinikteam, sich auf den Patienten vorzubereiten und so wertvolle Zeit einzusparen. Sie können Vorbereitungen bereits vor Ankunft des Patienten treffen, indem z.B. Ärzte das vorab erhaltene 12-Kanal-EKG befunden und gegebenenfalls das Herzkatheter Labor benachrichtigen und vorbereiten.

Bericht: MHD Waischenfeld



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