MANV-Konzept im Rahmen der Alarmierungsplanung
Aus der Alarmierungsplanung für den Rettungs-, Sanitäts- und Betreuungsdienst heraus ergeben sich viele Änderungen
Sonntag, 10. April 2011 um 13:00 Uhr

Innerhalb der regelmäßig tagenden Planungsgruppe gibt es einen engen Arbeitsstab um Projektleiter Markus Ruckdeschel. KBL Max Türk (KU), KBL Peter Maisel (BT), Manfred Huppmann (MHD Waischenfeld) und Martin Kraus (Lehrrettungswache Bayreuth) arbeiten an zahlreichen peripheren Bestandteilen der Alarmierungsplanung, die dann bausteinartig zu einem umfänglichen MANV-Konzept verknüpft werden. Hierzu dient ein angeneommener Muster MANV II als Grundlage. Annahme dieses Szenarios ist ein schwerer Busunfall auf der BAB 9 Höhe Bindlach, bei dem 47 Verletzte Personen zu versorgen sind.
Solche Bestandteile sind z.B. ein organisationsübergreifendes Funkrufnamenkonzept, Egalisierung der vorhandenen Strukturen im Sanitäts- und Betreuungsdienst, Sichtungskonzept mSTaRT, Führungs- und Kommunikationsplan, Regionalisierung der ORGL - und ELRD-Strukturen, einheitliche Verletztenregistrierung, taktisches Arbeitsblatt und Einsatzleiterprotokoll, Abstimmung der Bettenzuweisung durch die ILS und Zusammenarbeit mit der UG-SanEL, einheitliches Gefahrenabschätzung und Erstellung von Sicherheitskonzepten für planbare Veranstaltungen (Sanitätsdienstplanung).

Peter Maisel bei der Vorstellung eines regionalisierten ORGL-Konzeptes in Stadt und Landkreis Bayreuth

Martin Kraus bei der Vorstellung der nichtärztlichen Sichtung (mSTaRT)

Max Türk bei der Vorstellung einer gemeinsam ausgearbeiteten Nomenklatur und Nummerierung der Verletztenanhängekarten, die einheitlich im ganzen ILS Bereich durchgeführt werden wird.
Text und Bild: Markus Ruckdeschel














