Was tun, wenn’s im Seniorenheim brennt?
Montag, 26. Juli 2010 um 00:00 Uhr
Sanitäter des BRK-Kreisverbandes Bayreuth haben sich bei einer Begehung des BRK-Ruhesitzes im Stadtteil Kreuz auf den Ernstfall vorbereitet. 28 Sanitäter aus den Bereitschaften Bayreuth, Gefrees,
Mistelgau und Warmensteinach informierten sich über die notwendigen Maßnahmen zur Evakuierung des Hauses. Geleitet wurde die Begehung vom Leiter Senioreneinrichtung, Richard Knorr, der
gleichzeitig stellvertretender Kreisbereitschaftsleiter im BRK-Kreisverband ist.
Neben den 28 Sanitätern nahmen auch alle Bereichleiterinnen des Heimes teil, um sich über die richtigen Handgriffe und Verfahrensweisen bei einem hoffentlich nie
eintretenden Ernstfall zu informieren und ihr Wissen zu vertiefen. Oberbrandmeister Michael Kilchert von der Ständigen Wache der Feuerwehr Bayreuth nahm ebenfalls an der Begehung teil und wies
auf die Besonderheiten in einem Brandfall hin. Neben allen Stationen und Funktionsbereichen wurden auch die Fluttreppen an den Außenseiten in Augenschein genommen und die Funktionsweisen der
Brandschutztüren erläutert. Das Haus befinde sich brandschutztechnisch höchsten Stand, so Kilchert, der zudem die Funktion von Feuermeldern demonstrierte. Aus dem ersten Obergeschoß wurde mit dem
Einverständnis der jeweiligen Bewohner Evakuierungen über das Treppenhaus geübt.
Eine vollständige Räumung des Hauses ist nur in sehr wenigen Fällen notwendig. Bei einem Brand auf einer Station genügt es meist schon, die Bewohner im betroffenen
Brandabschnitt in einen unbetroffenen Gebäudeabschnitt zu verlegen. Heimleiter Richard Knorr wies bei der Abschlussbesprechung auf die Notwendigkeit einer solchen Begehung hin. Gerade die
Rotkreuz-Helfer sollten mit dem Brandschutz und dem richtigen Ablauf einer Evakuierung im eigenen Seniorenheim vertraut sein. Nach der Begehung ist im Oktober eine Alarmübung geplant, bei der die
Räumung von Stationen und die Betreuung der Bewohnerinnen und Bewohner geübt werden soll.










