Wohnhausbrand in Eckersdorf (Landkreis Bayreuth)

Montag, 26. Juli 2010 um 00:00 Uhr

Aufgrund der Vielzahl der eingehenden Notrufe wurden von der Feuerwehreinsatzzentrale Bayreuth im Rahmen der  Stufe 3 - Großbrand - die Wehren Eckersdorf, Donndorf, Eschen, Bayreuth, Mistelbach, Oberwaiz, Mistelgau und Heinersreuth in Marsch gesetzt. Die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung (UG-ÖEL) rückte ebenfalls zur Brandstelle, welche in einem räumlich dicht bebauten Talstück von Eckersdorf lag, aus.

Mit insgesamt 20 Atemschutzgeräteträgern konnte das Feuer zügig bekämpft werden. Besonders in Mitleidenschaft gezogen wurden die dortige Küche und das Wohnzimmer. Eine weitere Ausbreitung auf angrenzende Häuser konnte jedoch durch eine frühzeitige Eingrenzung des Brandes verhindert werden. Eingesetzt waren dabei 4 B- und 5 C-Rohre.

Zwei Hasen konnten während der Löscharbeiten aus dem Feuer gerettet werden. Eine Frau wurde wegen einer vermutlichen Rauchgasintoxikation seitens des Bayerischen Roten Kreuzes, welches zusammen mit Kräften des Helfer-vor-Ort Mistelgau die medizinische Hilfeleistung innehatte,  in ein Bayreuther Krankenhaus gebracht. Benachbarte Gebäude wurden aus Sicherheitsgründen geräumt.

Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis in den frühen Morgen. Die Brandursache ist derzeit völlig unklar. Die Polizei hat hierzu entsprechende Ermittlungen aufgenommen. Laut deren Angaben liegt der entstandene Sachschaden im sechsstelligen Bereich. Ebenfalls vor Ort waren der Leitende Oberstaatsanwalt Janovsky sowie Bürgermeisterin Pichl und Notfallseelsorger Pfarrer Schübel.1

Text und Bild: Sven Kaniewski, Kreisfeuerwehrverband Bayreuth e.V.



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