Bergrettung und Leitstelle im Dialog - Schnittstellengespräch auf dem Schneeberg

Donnerstag, 08. Juli 2010 um 00:00 Uhr

Regionalleiter Dieter Winkler und Geschäftsführer der fränkischen Bergwachten Rainer Kögel begrüßten die Teilnehmer auf`s Herzlichste auf dem Schneeberg. Neben aktuellem aus dem Leitstellen- und Einsatzbetrieb der Bergwachten stand vor allem die bevorstehende Zonenplanung und die Auswertung einzelner Einsätze auf der Tagesordnung. Gemeinsam mit der Leitstelle Bayreuth/Kulmbach wird nun im ersten Schritt das Stadtgebiet Bayreuth aus Sicht der Bergwacht zonentechnisch beplant. Das dann erprobte Vorgehen wird für den Rest der Region in einem zweiten Schritt ausgeweitet. Dieter Winkler berichtete hier von den Erfahrungen der Kollegen aus Rosenheim. Mit dem Hintergrund der Novellierung des Bayerischen Rettungsdienstgesetzes ist die Bergwacht seither flächendeckend im Freistaat gesetzlich für den Rettungsdienst  im unwegsamen Gelände zuständig. Künftig haben die Disponenten der Integrierten Leitstelle mit dem Geo-Informations-System ein leistungsfähiges Instrument zur Hand, was das lokalisieren einer Einsatzstelle auch fernab der Verkehrswege deutlich erleichtern wird.

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Das Team der Leitstelle bedankt sich an dieser Stelle nochmals für die Gute Zusammenarbeit mit den Bergwachtlern aus der Region! In einer Vielzahl von Einsätzen, insbesondere während des Skiliftbetriebes im Winter, konnte dank der guten Zusammenarbeit ein gutes Ergebnis in der Einsatzbearbeitung erzielt werden. Aber was wären die Einsatzkräfte der Bergwacht und der Leitstelle, wenn sie Gutes im Sinne der Bevölkerung nicht noch weiter optimieren wollten. Genau aus diesem Grund finden seit letzten Jahr regelmäßig gemeinsame Schnittstellengespräche statt.

Text und Bild: Markus Ruckdeschel



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