Fortbildung und Dienstbesprechung der Leitstelle
Donnerstag, 27. Mai 2010 um 08:00 Uhr
Die Mitarbeiter der Leitstelle wurden neben einer Einweisung in die Bedienung des S-RTW auch über die Besonderheiten bei der Disposition informiert. Mit einigen wenigen taktischen Einschränkungen
kann das mit einer Hebebühne ausgestattete Fahrzeug, dass Patienten bis rund 300Kg (!) Gewicht transportieren kann, wie ein normaler RTW eingesetzt werden.

Gerhard Loh, der neue Stationsleiter der ADAC Luftrettungsstation Christoph 20, stellte den Mitarbeitern der Hubschrauber führenden Heimatleitstelle die Ergebnisse der jüngst durchgeführten
Schnittstellengespräche mit den umliegenden Leitstellen vor. Er legte hierbei besonderen Wert auf die Kommunikation zwischen Luftrettungsmitteln und den Leitstellen. Im komplexen Tätigkeitsfeld des
Rettungswesens kann dem Patienten nur optimal geholfen werden, wenn alle zusammen über die Schnittstellen hinweg lösungsorientiert zusammen arbeiten, so Loh.

Markus Ruckdeschel stellte den Anwesenden im Nachgang die Ergebnisse der vom Freistaat Bayern beauftragten und vom Institut für Notfallmedizin durchgeführten Studie "Bedarfsanalyse zur Luftrettung
in Bayern" vor. Besonderen Fokus hatten hier Betrachtungen des Prähospitalintervalls für die Tracerdiagnosen Polytraume und Schädelhirntrauma. Hierauf aufbauend wurden die Grundsätze zur
Disposition von Luftrettungsmitteln vorgestellt, die vom Bayerischen Staatsministerium des Innern als Grundlage der täglichen Arbeit der Leitstellenmitarbeitererlassen wurden.
Rund um bot sich den Anwesenden neben aktuellen Informationen aus dem Projekt ILS ein interessantes Fortbildungsspektrum.
Text und Bild: Markus Ruckdeschel














